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02/10/2018

N26 Metal Mid 2018: Erfahrungsbericht

Die Berliner Bank N26 hat Anfang des Jahres ihre erste Metal Card auf den Markt gebracht.

Die erste Version der Karte hat schon durch ihr Premium-Design bestochen, war aber sehr kratzempfindlich & der Druck war sehr simpel. Der aufgeklebte MasterCard-Sticker sorgte bei manchen Geschäften für Misstrauen, da manche Kassierer an der Echtheit zweifelten. Daraufhin hat N26 eine Umfrage durchgeführt und kurze Zeit eine verbesserte Version auf den Markt gebracht.

Seit wenigen Monaten gibt es endlich die aktualisierte Version der Metal, die optisch einige Verbesserungen zum Vorgänger bietet. In diesem Beitrag erfahrt ihr mehr von den Verbesserungen, aber auch was die Karte sonst noch bietet.

Design & Verarbeitung

Beim Thema Design kann man N26 nichts vormachen. Bei der aktualisierten N26 Metal wurde nochmals die Verarbeitung und das Design verbessert. Durch eine Metall-Vorderseite ist diese höhenwertiger und deutlich Kratzresistenter als der Vorgänger, da der Metallkern nicht mehr komplett mit Kunststoff überzogen ist. Die 18g Gewicht sind meines Wissen nach geblieben, was auch vielen Freunden und Kassierern auffällt (im positiven).👍

Das MasterCard Logo ist jetzt auch eingearbeitet, und nicht mehr aufgeklebt, was man gut sieht und spürt. Was mir auch deutlich besser gefällt als beim Vorgänger. Aus Datenschutzgründen (vermute ich) ist der Vor- und Nachname auf der Rückseite der Karte eingraviert und nicht mehr auf der Vorderseite aufgedruckt.

Die Rückseite der Metal besteht aber wie beim Vorgänger aus Plastik, was auch wichtig für das kontaktlose Bezahlen über die NFC Technologie ist. Hinten finden sich alle wichtigen Informationen über die Karte, aber auf die bisher hinzugefügte IBAN und BIC wurde jetzt komplett verzichtet. (Siehe Foto) . Der Aufdruck ist übrigens in einem dunklen Farbton und nicht mehr silber, was mir aber ein bisschen mehr gefallen hat.

Stabilität

Im Vergleich zum Vorgänger ist wie im oberen Text, die Vorderseite der Karte aus Metall und nicht mehr mit Plastik überzogen, was die Stabilität der Karte verbessert. Die Karte ist bei einem Sturz ohne Auffälligkeiten gewesen, was beim Vorgänger zu leichten Abschürfungen geführt hat.

Ich verstehe schon, dass nicht jeder auf sowas wert legt, aber bei einem Preis von knapp 15-17€  💶 im Monat, ist das schon zu erwähnen. 😊

Vorteile für Metal User

Der Metal User der N26 Bank erhält aber nicht nur zur World Elite MasterCard Debit eine Metal-Karte, sondern auch noch weitere Vorteile wie:

  • Natürlich die N26 Metal Debit World Elite MasterCard
  • Diebstahlschutz für das Smartphone / In- oder Ausland & Bargeldschutz
  • Erweiterte Garantie
  • World Elite Vergünstigungen (Bei Anmeldung über MasterCard Priceless)
  • Partnerangebote 
  • Metal Zugang über N26 App
  • Bevorzugter Support
  • Reiseversicherung (Behandlungskosten im Ausland, Verspätete Flüge & Gepäck)
Metal Vorteile (Quelle: n26.com)

Wie in der Liste zu sehen ist, bietet N26 schon viele Vorteile im Konto „Metal“. Besonders die Reiseversicherung und die Partnerangebote sind bei Reisen schon empfehlenswert. Was ich aber schade finde ist, dass keine Airport-Lounges inklusive sind.

Preis

Preisliste von N26 im Vergleich (Quelle: n26.com)

Preislich hat sich N26 für das Metal Konto bei 16,90€ angesiedelt, was zusammengerechnet bei 202,80€ im Jahr liegt. Die Vorteile des Metal-Kontos finde ich schon interessant, aber sind meiner Meinung nicht für jeden interessant. Bei so einer Preiskategorie könnte schon mehr angeboten werden, oder der Grundpreis gesenkt werden, z.b. der Priority Pass oder andere Vorteile.

Wer eine gute Alternative für Reisen und Auslandszahlungen sucht, ist mit der „Black“ von N26 ebenfalls gut abgedeckt.

Mein Fazit

Meiner Meinung ist die Metal-Card von N26 eine stylische und hochwertige World Elite MasterCard Debit. Vielen fällt das hohe Gewicht und einzigartige Design der Karte auf, was einen Inhaber zu etwas besonderes macht, und man somit ein „Statement“ setzt, was auch N26 zu dieser Karte schreibt.

Die Reiseversicherung und den Diebstahlschutz erachte ich für Reisen & co. unverzichtbar. Wie bei der N26 Black zahlt man keine Auslandsgebühr und Abhebegebühr, somit habe ich schon viele Gebühren gespart.

Wie oben beschreiben finde ich die aktuellen 16,90€ als überteuert, da der Preis vor kurzem wieder um 2€ für Neukunden angehoben wurde, ohne richtigen Mehrwert. Vorteile wie Rewards für Käufe oder einen Lounge-Zugang fehlen bisher, was die Karte meines Erachtens attraktiver machen würde. 

Zusammengefasst: Einzigartige und Qualitativ hochwertige Metall Karte, die Aufmerksamkeit erregt & einige Vorteile bietet. Aber auch einen hohen Preis von 202,80€ jährlich hat. 

 

 

 

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3 Comments on “N26 Metal Mid 2018: Erfahrungsbericht

[…] N26 Metal Mid 2018: Erfahrungsbericht […]

Antworten
Tim
18/10/2018 um 12:04

Hallo erst mal super bericht Danke dafür. was mir aber nicht klar wurde, die Daten stehen hinten drauf. Das heisst auch meine Kreditkarten nummer?
ich reise oft in die USA da braucht man ja eine hochstehende karte also die nummer muss hoch geprägt sein. Sprich mir bringt die Metall da eher nachteile oder.

Danke schon mal für die Antwort

Antworten
Fabian
18/10/2018 um 15:50

Hallo Tim,

super, dass dir mein Bericht gefallen hat. Auf der Rückseite der N26 Metal findest du alle wichtigen Informationen, wie den Namen, Kreditkartennummer, CVV, Ablaufdatum & den Token. Diese sind eingraviert, aber nicht hochgeprägt.
Bei meiner letzten Reise in die Vereinigten Staaten habe ich alles mit meiner vorigen N26 Black (ohne Nummern-Prägung) oder Bar gezahlt.
Ob Hotels, Restaurants, Shops oder auch öffentliche Verkehrsmittel. Bei Mietautos würde ich dir aber empfehlen dies je nach Anbieter davor abzuklären. Als Backup würde ich dir noch eine klassische Kreditkarte empfehlen (Credit, anstatt Debit), für ein Mietauto & bestimmte Hotels.
Sonst aber kann ich dir die Metal gut empfehlen!

Fabian von YouMore

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